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Diamanten       was bedeutet z.B.  wesselton-si bzw. w-si
Die Farbe wird damit beschrieben  W = Wesselton bedeutet weiß !
Zur Qualität: bei  10facher Vergößerung wird per Lupe die Reinheit geprüft.
Folgende Klassifikationen gibt es u.a.
Lupenrein = Lupenrein
vvsi = sehr, sehr kleine Einschlüsse
si = kleine Einschlüsse
P 1  =  deutliche Einschlüsse die die Brillanz des Diamanten nicht vermindern
Echtes Gold ist unvergänglich. 

Goldlegierungen ändern die Farbe des Goldes. Durch Mischung zusätzlicher Wertstoffe ergibt Gold mit Palladium =Weißgold, Gold und Kupfer ergibt =Rotgold.  Eine dreier Mischung Gold mit Silber und Kupfer daraus entsteht das beliebte =Gelbgold.

Bei alten Weißgoldlegierungen wurde Nickel verarbeitet, dies können Sie mit einem starken MAGNETEN feststellen. Ist Ihr Weißgold magnetisch ? : Ist meist Nickel mit dabei.
 

 
Metallanalyse: Goldprobe
Nicht zur Nachahmung empfohlen. Achtung:  Nur vergoldete Stücke würden Sie hiermit entgolden.
Beschreibend würde es wie folgt angewendet.

Eine einfache Goldprobe stützt sich auf die Tatsache, daß Salpetersäure Gold überhaupt nicht, dagegen andere Metalle, auch Silber, angreift. 

Man reibt etwas von dem zu prüfenden Golde auf etwas NICHTMETALLISCHES (in der Schmuckbranche üblich ein sogenannter Probierstein),  ab und betupft den Strich mit konzentrierter Salpetersäure.

Das reine Gold bleibt. Handelt es sich um Legierungen so verschwindet mehr oder weniger davon; handelt es sich überhaupt nicht um Gold, so verschwindet der Strich vollständig.

Eine Metallhandels-Goldprobe ist schon etwas genauer als die vorher beschriebene einfache Goldprobe.

Hier arbeiten wir mit "Königswasser" eine gefährliche Mischung aus Nitrosylchlorid konzentrierter Salpetersäure und Salzsäure in bekannter Zusammensetzung. Nichts für Anfänger, und nicht für eigene Versuche anmixen!.

Diese Prüfung beruht auf der Tatsache das Königswasser Gold löst. In einem handelsmäßig zu kaufenden Probiersatz befinden sich: Polierstein und mehrere Fläschchen mit Königswasser unterschiedlicher Konzentration.

Diese Mischungen sind so angesetzt, daß jeweils eine bestimmte Goldlegierung noch nicht angegriffen wird, die nächst stärkere Konzentration würde aber einen solchen Goldabstrich sofort auflösen. Bestreicht man also einen Goldabstrich mit den jeweils in den Fläschchen befindlichen Pinseln, so läßt bestehen.
Königswasser mit Bezeichnung von  "8 Karat" Gold von 333/-, "14 Karat" Gold von 555/- usw.

Diese Klassifizierung genügt, da es sich um handesübliche Legierungen handelt.
Ihr Juwelier am Ort wird dieses sicherlich gerne für Sie durchführen. Fragen Sie Ihn.

Metallprobe Silber
Vom Silber wird ein Abstrich auf einem "Probierstein" gemacht. Anstelle von einem Probierstein können Sie auch etwas anderes NICHTMETALLISCHES verwenden. Ein Probierstein kann auch ein Kieselstein sein?!.

Dieser Silber-Abstrich wird mit "Silberprobiersäure" betupft..
Diese besteht je zur hälfte aus konzentrierter Salpetersäure und Kaliumbichromat, 

Je nach Gehalt an Silber wird der Strich von tiefrot über braunrot zu grau.

ABER  Eine Legierung unter 300/- Silber verschwindet völlig!

Eine Zerstörungsfreie Metallprüfung kann bedingt durch eine Röntgen-Fluoreszenz-Analyse erfolgen. Hat aber auch Nachteile hiermit läßt sich bei Metall meist nur die Oberfläche prüfen. Was wirklich im Kern ist?. bleibt auch hier verborgen.

Fast gut aber auch nicht ganz sicher. Die Dichteberechnung des Stückes. Hierzu zählt viel Erfahrung.

Im Zweifelsfalle muß trotz aller einfachen Prüfungen ein Schmuckstück,  Uhr oder Münze -angeschnitten -angefeilt oder gar durchbohrt werden. 

Aufbewahrung von Schmuck.

Meist geschieht dies in Schränken oder Kästen. Hier sollte man aufpassen das kein Scheuern oder Kratzen Ihren Stücken eine Wertminderung verursacht.
Stoffeinlagen. Wenn Sie aber Stoffe verwenden muß wiederum daran gedacht das diese keine Spuren von Chemikalien enthalten, oder gar mit starken Kleber befestigt sind.  Hierzu zählt auch Tischlerleim!.

Zu den Schränken oder Kästen. KEIN EICHENHOLZ! Mit Sicherheit greift Eichenholz durch seine Gerbsäure Silber an, deren Oberfläche sich dadurch verfärbt. Bedenken Sie dies einmal bei Lagerung Ihres Tafelsilbers im guten Stubenschrank.  Unedlere Metalle wie z.B. Kupfer sind hier besonders gefährdet.

Aufbewahrung in Mahagonie ist nach einigen Erfahrungen gut geeignet. Aber eine 100% Lösung in Sachen Holz und Stoffe gibt es nicht.

Aufbewahrung in Kunststoffe.
Bei der vielzahl der Kunststoffe kann für diese Zwecke und der Langwierigkeit von Versuchen kaum ein Klärung erfolgen.

Aber noch wichtiger für eine Dauerlagerung ist ein sauberes Schmuckstück, selbst (unsichtbare) Fingerabdrücke sind zu vermeiden. Die Reinigung wie? Eine Schwierigkeit besteht daraus, daß man nicht im voraus ersehen kann, welches Mittel in dem betreffenden Fall am zweckmäßgsten ist. Fragen Sie Ihren Juwelier vor Ort.

Eine Lagerung auf Jahre: Verwenden Sie handelsübliche Konservengläser die leicht erhitzt werden und damit auch luftdicht schließen. Schmuckstück vorher leicht einpacken bzw. ruhig lagern -nicht schütteln-.

Zum Erhitzen verwenden Sie aber nie die "Vielseitige, allseits beliebte Mikrowelle". NIEMALS !
 

Diebstahlschutz
Nachdem wir unsere guten Stücke sicher vor allen Einflüssen verpackt haben gibt es aber noch eine unberechenbare -den Diebstahl.  Hier kann es wohl keinen absoluten Schutz geben. Bei ganz teuren Stücken sollte man nur die "Kopie" tragen. Um unsere Erinnerungen nach einem Diebstahl aufzufrischen sollte man vorab alle Stücke fotografiert haben.
Noch eine kleine Anmerkung  zur Legierungsangabe
Sie haben bsplweise. ein Schmuckstück:  Weißgold mit Stempel 750er:
750 er Weißgold besteht  zu 75 % aus reinem Gold
585er dann sind  58,5 % Gold
333er noch  33,3 % Gold
jeweils vom Gesamtgewicht gemessen.
Auch übertragbar auf andere Legierungen.
Die Beimischungen beim Gelbgold sind vormals beschrieben. sh. auch unseren Rundkurs.
Beispiel am Prägestempel Pt 950
Am Pt erkannt man:  Platin

950 von Tausend anteilen ist reines Platin.
Man kann auch sagen 95 % vom Metallgewicht.
5 % - bestehen aus einem anderen Metall.
Platin und auch andere Metalle  werden legiert um gewünschte Eigenschaften zu verbessern. Oftmals um eine bestimmte Verarbeitung überhaupt zu ermöglichen. Aber auch ein Tragekomfort oder die Optik kann damit verbessert werden.

Während Gold in der Erde liegt, muß Silber aus Erz gewonnen werden, vornehmlich aus Galenit oder Bleisulfid.
"-Einigen Anfragen vorzukommen: In diesen Erzen ist das Silber. Silber besteht nicht aus Galenit+Bleisulfid"

Der Prozeß der Silberveredelung durch Kupellieren ist mindestens seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt.

Das meiste Silber kommt aus Amerika, aber auch in Australien und Sibirien befinden sich reiche Silbervorkommen. Silber wird praktisch nie rein verarbeitet sondern mit anderen Metallen legiert. Dem Silber wird meist Kupfer beigemischt, um das Silber für die Verarbeitung, Tragen  geeigneter zu machen. Die Silberfeinheit ist in der Regel zwischen 860 und 960 Promille (Tausendteile) Silber.

Auch sehr beliebt sind  (alte) Münzen als Schmuck. Bei Scheidemünzen lag der Silberanteil bei der Hälfte (500/1000) oder darunter (Billon). Eine Ausnahme bilden die silbernen Münzen des Deutschen Kaiserreichs (Reichsgoldwährung), die als Scheidemünzen eine Feinheit von 900/1000 hatten.

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